Na slědach Krabata - Wutrobnje witajće do dwurěčneje Łužicy
Auf den Spuren des Krabat - Herzlich Willkommen in der zweisprachigen Lausitz

Bildhauerwerkstatt am KRABAT-Stein im Steinbruch Miltitz

Seit 2001 ist die Gemeinde Nebelschütz Besitzer des Miltitzer Steinbruches. Seit 2006 entstand Schritt für Schritt eine Behausung für den Pächter, den Tauchverein Freiberg, sowie das Hauptgebäude für die kulturelle Nutzung seitens der Gemeinde mit Aufenthaltsraum, Toilette, Waschraum und Küche.
Nach dem Willen der Gemeinde Nebelschütz soll aus dem Steinbruch ein Kulturzentrum entstehen: Klein- und Großensemble für Freiluftveranstaltungen, Mischobstwiesen, Kräutergarten, verstetigte Bildhauerwerkstadt.
Im ca. 3 km von Nebelschütz entfernten Steinbruch Miltitz haben Sie die Möglichkeit, dem Stein auf den Grund zu gehen.
Die Gemeinde Nebelschütz lädt seit 2006 jährlich im Sommer zur Internationalen Bildhauerwerkstatt in den Steinbruch Miltitz ein. Seitdem entstanden Skulpturen aus Granit, Sandstein und Holz - aber auch aus Keramik, Metall und Pigmenten.
Ein Teil dieser Arbeiten hat sich nun auf den Weg ins benachbarte Kamenz gemacht, um sich hier einem interessierten Publikum zu zeigen, an frischer Luft wirksam zu sein und Kunstpunkte zu bilden. In verschiedenen Parks und Außenanlagen tauchen sie auf, diese Fixpunkte aktuellen Kunstschaffens. Sie berichten von der Bearbeitung durch die Künstler, vom mühsamen Sich-Einschreiben in granitköpfigen Stein, vom Zergehen und Neuentstehen des Sandsteins, von der Magie der Formen und dem Spiel zwischen Fantasie und Landschaft. Sie verändern Ansichten, setzen ungewöhnliche Wegmarken, berühren den Betrachter. Sie sind da. Ein dringender Wunsch für die nächste Zeit bleibt dennoch: hoffentlich werden es mehr. 
Die Internationale Bildhauerwerkstatt der Gemeinde Nebelschütz findet dieses Jahr bereits zum 8. Mal im Steinbruch Miltitz am "Krabatstein" statt! Das Projekt Unterwassersammlung wird ebenfalls dieses Jahr fortgesetzt.

www.krabatstein.com

Auf den Spuren der Germanen

Die Geschichte der Germanen in der Oberlausitz ist überaus rätselhaft. Dem archäologischen Kenntnisstand zufolge tauchten die Germanen um 200 n. Chr. in der Oberlausitz auf, nachdem die Region zuvor mehr als ein halbes Jahrtausend unbewohnt war. Gegen 400 n. Chr. verschwanden sie wieder und sind archäologisch nicht mehr nachweisbar. Wir wissen nicht sicher, um welche Germanen es sich handelte, woher sie kamen und warum sie wieder verschwanden. Sicher ist nur: Sie haben hier gelebt und ihre Spuren hinterlassen …

Veranstalter:
Museum der Westlausitz


 

 

Partner:

radyserb net solutions