Na slědach Krabata - Wutrobnje witajće do dwurěčneje Łužicy
Auf den Spuren des Krabat - Herzlich Willkommen in der zweisprachigen Lausitz

3. Abstecher nach Dörgenhausen, Hoyerswerda, Zeißig und Spohla (12,7 km)

Von Michalken kommend können Sie den KRABAT-Radwanderweg in Richtung Dörgenhausen verlassen
(entlang des Froschradweges, 4), um einen Abstecher nach Zeißig und Spohla zu machen (12,7 km).

Die Bockwindmühle in Dörgenhausen ist seit einigen Jahren als ein bemerkenswertes Technisches Denkmal der Öffentlichkeit zugängig und wird alljährlich anlässlich des Deutschen Mühlentages am Pfingstmontag gern zum traditionellen Mühlenfest besucht.

Von Dörgenhausen aus fahren Sie über Groß Neida weiter entlang des Froschradweges. Linkerhand ist die Stadt Hoyerswerda einen Besuch wert.
In Hoyerswerda ist das Schloss, etwa im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet, das älteste Bauwerk der Stadt. 1952 zog das städtische Museum ins Schloss und im Erdgeschoss wurde der Gewölbesaal rekonstruiert, der seither für Konzerte, Theaterabende und Ausstellungen genutzt wird. Unmittelbar neben dem Schloss ist der Zoo der Stadt mit etwa 1000 Tieren. Die kursächsische Postmeilensäule steht wieder an ihrem ursprünglichen Standort auf dem Markt. Daneben ist der schöne Sorbenbrunnen zu sehen. Unweit vom Markt beginnt die ehemals längste Straße der Stadt, die Lange Straße. Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts als Handwerkergasse angelegt. Im Sorbischen Trachtenhaus Jatzwawk entstand eine ständige Ausstellung zur sorbischen Volkstracht der Hoyerswerdaer Region. Erwähnenswert sind auch noch die Kirchen, die Lausitzhalle, das Lausitzbad (Palm Springs), sowie die Kinder- und Jugendfarm Hoyerswerda.

Folgen Sie dem Froschradweg bis in den Hoyerswerdaer Ortsteil Zeißig, der auf eine über 750-jährige Geschichte zurückblicken kann. Ein Besuch des "Zeißighofes" ist hier zu empfehlen. Dieser Vierseithof, der in den Jahren 2006 und 2007 umfassend saniert wurde, bietet Raum für diverse Veranstaltungen und wird vom "Kulturverein Zeißig e.V." genutzt.

In Zeißig verlassen Sie den Froschradweg wieder und fahren in Richtung Spohla (grüne Wanderwegmakierung).
Martin Pumphut (sorb. Pumpot): von diesem wandernden Müllergesellen erzählt man sich allerhand Geschichten. Pumphuts Geburtsort "Spohla" (bei Wittichenau) widmete der Sagenfigur eine Stele und einen Kinderspielplatz. Auch eine Gedenktafel erinnert an ihn. Dieser Müllerbursche mit spitzem Hut verfügte über magische Kräfte. Er war seinerzeit von Mühle zu Mühle gewandert und verteilte Belohnung oder Strafe, jenachdem wie gut es der Müller mit ihm meinte. Man nannte ihn deshalb auch den Hexenmeister der Oberlausitz.

Von Spohla gelangen Sie über Keula nach Wittichenau. Vom Marktplatz aus fahren Sie wieder entlang des KRABAT-Radwanderweges.

 

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