Ein Abstecher über Dörgenhausen nach Hoyerswerda ist hier zu empfehlen. Die Bockwindmühle in Dörgenhausen ist seit einigen Jahren als ein bemerkenswertes Technisches Denkmal der Öffentlichkeit zugängig und wird alljährlich anlässlich des Deutschen Mühlentages am Pfingstmontag gern zum traditionellen Mühlenfest besucht. In Hoyerswerda ist das Schloss, etwa im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet, das älteste Bauwerk der Stadt. 1952 zog das städtische Museum ins Schloss und im Erdgeschoss wurde der Gewölbesaal rekonstruiert, der seither für Konzerte, Theaterabende und Ausstellungen genutzt wird. Unmittelbar neben dem Schloss ist der Zoo der Stadt mit etwa 1000 Tieren. Die kursächsische Postmeilensäule steht wieder an ihrem ursprünglichen Standort auf dem Markt. Daneben ist der schöne Sorbenbrunnen zu sehen. Unweit vom Markt beginnt die ehemals längste Straße der Stadt, die Lange Straße. Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts als Handwerkergasse angelegt. Im Sorbischen Trachtenhaus Jatzwawk entstand eine ständige Ausstellung zur sorbischen Volkstracht der Hoyerswerdaer Region. Erwähnenswert sind auch noch die Kirchen, die Lausitzhalle, das Lausitzbad (Palm Springs), sowie die Kinder- und Jugendfarm Hoyerswerda.
Auch der südöstlich von Hoyerswerda gelegene Ortsteil Zeißig kann auf eine über 750-jährige Geschichte zurückblicken. Ein Besuch des "Zeißighofes" ist hier zu empfehlen. Dieser Vierseithof, der in den Jahren 2006 und 2007 umfassend saniert wurde, bietet Raum für diverse Veranstaltungen und wird vom "Kulturverein Zeißig e.V." genutzt.