Na slědach Krabata - Wutrobnje witajće do dwurěčneje Łužicy
Auf den Spuren des Krabat - Herzlich Willkommen in der zweisprachigen Lausitz

KRABAT-Radwanderweg (KRABATowy pućik)

8. Abschnitt: Groß Särchen - Wartha - Commerau - Truppen  - Eutrich (8. wotrězk: Wulke Ždźary - Stróža - Komorow - Trupin - Jitk) 9,4 km

Von nun an führt der KRABAT- Radwanderweg durch die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, in der sich mehr als 80 Fischteiche befinden. Hier kann man viele seltene Vogelarten beobachten. Auch zum Angeln gibt es die schönsten Plätze. Über die Orte Wartha, Commerau und Truppen  gelangt man, zum Teil auf wenig befahrenen Straßen und zum Teil auf Feldwegen, in das Dorf Eutrich, wo Krabat der Sage nach geboren wurde und seine Kindheit verbracht haben soll.

Teil der Sage auf der Informationstafel in Wartha (Stróža)

Die Sage erzählt, dass sich Krabat aus der Lerche in einen Fisch verwandelte. Der Fisch schwamm in den Eimer und verwandelte sich in einen goldenen Ring. Da kam gerade ein Mädchen, um Wasser zu holen, sah den schönen Ring und steckte ihn an seinen Finger.

Powěda so, zo so Krabat ze škowrončka do ryby přeměni. Krabat – ryba suny so do bowa, přetwori so do złoteho pjeršćenja. Holičo, kotrež runje po wodu přińdźe, tykny sej pjeršćeń wjesołe na porst.

 

Teil der Sage auf der Informationstafel in Eutrich (Jitk)

Die Sage erzählt, dass in Eutrich Krabat als Stiefsohn eines Hirten aufwuchs. Von Kind an musste er sich sein Brot als Gänse- und Schweinehirt selber verdienen, im Winter musste er sich aufmachen, um betteln zu gehen.

Powěda so, zo Krabat w Jitku jako přiródny syn pastyrja wotrosće. Wot dźěćatstwa sem dyrbješe sebi swój chlěb sam zasłužić z pasenjom husow a swini, w zymje pak dyrbješe so na puć podać, zo by po prošenju chodźił.

Impressionen - Eutrich

Abstecher nach Königswartha (Rakecy), Niesendorf (Niža Wjes) und Neschwitz (Njeswačidło)

In Königswartha, erstmals 1350 als kleines Städtchen genannt, wurde Ende des 18. Jahrhunderts das Schloss erbaut und dazu ein Park mit Teich im englischen Stil angelegt. Im Schloss befindet sich heute die Berufsschule für Binnenfischerei. Ende September bis Ende Oktober finden hier die Lausitzer Fischwochen mit einem bunten Programm aus traditionellen Abfischen mit Markttreiben, sorbischen und deutschen Bräuchen, leckeren Fischgerichten, spannenden Naturerlebnissen und abenteuerlichen Teichführungen statt. Von Königswartha aus fahren wir weiter über Niesendorf nach Neschwitz. Der Campingplatz Niesendorf ist eine Naturbelassene Kiesgrube mitten im Heidewald und für Camper, Badegäste und Anglerfreunde ein schöner Platz zum Erholen. In Neschwitz wurde schon 1930 eine Vogelschutzwarte gegründet. 1994 ist diese Station neu erbaut worden. Für Naturschutzinteressierte werden Vorträge, Erfahrungsaustausch, Exkursionen sowie Schulungen organisiert. Eine Sehenswürdigkeit ganz anderer Art ist das Barockschloss Neschwitz, das 1723 auf einer künstlichen Anhöhe erbaut und von einem Wassergraben umgeben ist. Mit seiner kleinen Galerie und den Sommerkonzerten ist es nicht nur bei Kunstkennern sehr beliebt.

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